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Rennbericht zu VLN 3

3 Italiener, Hector und ein Schicksalsschlag

Beim vergangenen VLN Lauf ging es LG WikiSpeed italienisch zu. Pilotiert wurde das BMW Z4 M Coupe, der von allen Teammitgliedern liebevoll Hector genannt wird, von Daniele Barge, Andrea Sapino und Umberto Nacamuli.

 

„Buongiorno Nordschleife“ 

hieß es pünktlich am Freitagmittag im kleinen aber feinen Hospitality Zelt von LG WikiSpeed als Barge mit seinen Fahrerkollegen Sapino und Nacamuli eintraf. Das Team war sehr gespannt auf die rein italienische Fahrerpaarung und so kam man mit den Fahrern über das Auto schnell ins Gespräch. Um sich auf das Rennen einzuschießen wurden die Test- und Einstellfahrten von den italienischen Fahrern dazu genutzt um Hector und seine Fahreigenschaften kennenzulernen. Die Teamchefs rund um LG WikiSpeed, G.Kramer und S.Gerlach, gingen nach den Test- und Einstellfahrten mit den Fahrern in den Austausch und von beiden Seiten war man sehr optimistisch was das den kommenden 3. Lauf der VLN anging.

Die italienische Sonne war am Samstagmorgen wohl nicht im Gepäck der Fahrer. 
Stattdessen zeigte sich der Eifelwettergott wieder einmal mehr von seiner wahren Seite. Das Training wurde unter sehr schlechten Wetterbedingungen gestartet so dass die Trainingszeiten nicht allzu aussagekräftig waren. Aber dass Luft nach oben ist, war den Fahrern und dem Team klar. Denn schon beim vergangenen Lauf überzeugte der BMW Z4 dass er das Tempo der Klasse SP6 mitgehen kann.
Den Start fuhr Andrea Sapino der durch sehr schnelles und sicheres Fahren überzeugte. Daniele Barge übernahm das Steuer und auch er pilotierte Hector sicher durch die grüne Hölle. Bis zum Zeitpunkt des Boxenstopps bei dem Umberto Nacamuli den Z4 übernehmen sollte war es in der SP6 ein spannender Kampf (natürlich sehr fair) um Position 3. Aber dieser spannende Positionskampf nahm ein jähes Ende als Teamchef Guido Kramer sah das Hector auf der linken Hinterachse ungewöhnlich tief lag. 
Sofort wurde der BMW Z4 gecheckt mit der Diagnose: unteres Lager des Stoßdämpfers gebrochen. Das Team von LG WikiSpeed ließ nichts unversucht um im Fahrerlager ein Ersatzteil ausfindig zu machen. Da der Fahrwerkslieferant KW leider seinen Service nicht während der ganzen Renndistanz im Fahrerlager anbot war es wie das Suchen nach der bekannten Nadel im Heuhaufen.
Die Rettung war in diesem Fall das Manheller Racing Team, die leider im Vorfeld im Brünnchen verunfallten. Sie bauten den kopletten Stoßdämpfer aus ihrem BMW Z4 aus damit wir unser Rennen weiter fahren konnten. 
Hierfür ein riesen DANK an das Manheller Racing Team! Dennoch musste das Mechanikerteam von LG WikiSpeed den Dämpfer bearbeiten da das untere Lager nicht genau passte.
Nach einer Standzeit von 1 Stunde und 10 Minuten konnte Umberto Nacamuli das Rennen aufnehmen. 
Leider ohne jeglichen Chancen noch einmal um Podest und Positionen zu kämpfen.

2 Rennen hat das Team von LG WikiSpeed dieses Jahr nun auf der Uhr und zweimal musste das Team schon beweisen das „geht nicht doch geht“. Und genau mit dieser Einstellung wird das Team kommenden Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder an den Start gehen.

Buona sera Nordschleife in 2 Wochen sehen wir uns wieder.