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Die Streckensicherung bei LG WikiSpeed

Die "Deutsche Streckensicherung e.V." zu Gast bei LG WikiSpeed

In der letzten „Racing News“ konnten die Fans, Teams und Helfer der VLN lesen, dass das Team von LG WikiSpeed beim 24h Rennen Dienst als Sportwart an der Strecke machte um einen Einblick in die Arbeit des Sportwartes zu bekommen. Bei VLN 4 war es dieses Mal anders herum.

 

 

                            

Astrid Soltau von der „Deutschen Streckensicherung e.V.“ verbrachte einen kompletten Renntag beim Team LG WikiSpeed mit Sohn Leon um mit ihnen zu erleben was es heißt ein Rennauto einzusetzen und wie die Aufgaben in der Box und im Fahrerlager zu bewältigen sind.

Gut gelaunt und sehr gespannt auf das was sie erwarten würde, reiste Astrid Soltau gemeinsam mit Sohn Leon am samstagmorgen in der Frühe an.
Kaum angekommen, ging es auch schon los. Frühstück vorbereiten denn ohne Mampf kein Kampf, Box checken und so weiter. Trotz der vielen Arbeit und Mechanikern, die sie quasi nur im Vorbeifliegen grüßen konnte, fühlte sich die Sportwartin, die sonst im Streckenabschnitt Breidscheid Dienst an der Strecke macht, herzlich aufgenommen. Astrid schaute sich zunächst im Cateringzelt um und kam mit den Frauen, die sich um die Verpflegung des Teams und Gäste kümmern, ins Gespräch. Schnell merkte sie das die Mädels nicht nur Köche sind sondern auch Kellner, Krankenschwestern, ständiger Anlaufpunkt und Ansprechpartner für Teammitglieder, Fahrer und Besucher des Teams. „Aber all das was die Frauen dort tun, machen sie mit einem Lächeln, Hingabe und mit Liebe“ empfand Soltau.

Vom Cateringzelt ging es in die Box um den Mechanikern über die Schultern zu gucken. Sohn Leon blieb derweilen im Cateringzelt denn schon das alleine das war spannender als daheim zu bleiben oder irgendwo abseits der Strecke auf seinen Papa -der ebenfalls an der Strecke seinen Dienst macht- zu warten. Außerdem witterte der neunjährige seine große Chance, seiner Favoritin Sabine Schmitz zu begegnen. Den Plan, sie nach einem Autogramm zu fragen, machte der kleine Mann schon seit er hörte das er seine Mama ins Fahrerlager begleiten darf.

Astrid Soltau war tief beeindruckt vom Ablauf in der Box und sie hinterfragte die Arbeit der Mechaniker genau. 
„Es ist eine andere Arbeit als an der Strecke aber dennoch muss im Vorfeld auch alles koordiniert werden, jedes Teammitglied muss wissen welche Aufgaben ihn erwarten und muss seinen Job verantwortungsvoll durchführen.
Wir Sportwarte an der Strecke werden auch durch den Abschnittsleiter Michael Sadrinna oder seinem Vertreter Wolfgang Meißner eingeteilt, vorbereitet und auch wir haben die Verantwortung für unseren Posten und das was auf der Strecke passiert.“ antwortet Astrid nach der Frage wie sie die ersten Stunden verbracht hat. „Egal ob du an der Strecke stehst oder in der Box arbeitest, du musst gleichermaßen motiviert sein, jederzeit bereit sein um Verantwortung zu tragen, flexibel sein und du musst vor allem Teamgeist haben!“ stellte sie fest.

Während des Rennens drückten Sohn Leon und sie den beiden Fahrern Christoph Hewer und Indy Dontje ganz doll die Daumen denn von deren Leistungen im ultraheißem Cockpit waren sie schwer beeindruckt.
Natürlich versuchte Leon auch den einen oder anderen Blick in die Box zu werfen, was aber leider nicht gestattet ist. Da aber durch die Hitze die Boxentore zum Fahrerlager hin etwas geöffnet blieben, schaute sich der kleine Mann das Spektakel von draußen an.
Ein Sportwart der ein wenig Mitleid mit Leon hatte, aber pflichtbewusst gehandelte indem er ihn nicht in die Box ließ, schenkte dem jungen Nachwuchssportwart als Trost einen Apfel.
Eine kleine aber sehr große Geste!

Astrid und Leon können es sich nun nicht mehr vorstellen einfach nur Besucher bei der VLN zu sein. Wenn sie mal wieder eine Einsatzfreie Zeit haben wird es die beiden wohl wieder zum Team LG WikiSpeed verschlagen. Begeistert war die Sportwartin davon wie das Team miteinander harmoniert und wie begeistert und motiviert jedes einzelnes Teammitglied ist. 
„Man sieht dass alle an einem Strang ziehen und man spürt das da ganz viel Herzblut fließt.“ so das Fazit einer begeisterten Astrid Soltau.

Durch den Tag mit dem Team und dem ständigen Austausch über die Arbeit an der Strecke und in der Box entstand nicht nur eine Freundschaft sondern wurde auch ein weiterer Schritt in dem Projekt  „Sportwarte und Teams im engen Dialog“ gemacht.