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Rennbericht zu VLN 4

Der Hitze zum Trotz oder besser gesagt:
„Fahr zum Ring und mach dein Ding“

Die grüne Hölle war wohl am Wochenende das heißeste Pflaster in ganz Deutschland. Nicht nur das die hohen Temperaturen um etwa 38 Grad unerträglich waren sondern auch weil der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm stand, bei dem sich die Teams Runde für Runde eine Hitzeschlacht lieferten.

 

 

      

Für LG WikiSpeed starteten Stammfahrer Christoph Hewer und als Bonbon Blancpain Series Teilnehmer Indy Dontje aus den Niederlanden.
141 Boliden nahmen pünktlich um 8:30 Uhr das Training auf und versuchten schon in den Morgenstunden Herr über die Hitze zu werden.
Leider kam es schon im Training zur Kollision mit einem Ferrari. Es blieb aber lediglich bei ein paar Kratzern und kleineren Beulen. Beide Fahrzeuge konnten das Training dennoch problemlos fortsetzen.

Das schnelle Tempo der Klasse SP6 mitzugehen war für die Fahrer ein hartes Stück Arbeit am Lenkrad, so dass man sich am Ende des Training leider nur auf Gesamtposition 104 und Platz 7 in der SP6 wiederfand. „Es ist Luft nach oben“ versicherte Indy Dontje der einen Gaststart in der VLN absolvierte. Fans der Blainpain Serie kennen den sympathischen schnellen Holländer der mit seinem fahrerischen Können schon einige Plätze auf dem Podest für Rowe einfuhr.

Den Start fuhr Stammfahrer Christoph Hewer.
Er kämpfte sich Runde für Runde durch die Hitze und das Teilnehmerfeld. Er übergab planmäßig das Lenkrad an Indy Dontje der sich für das kleine Team mächtig ins Zeug legte und tolle faire Zweikämpfe auf der Strecke bot. Beim zweiten Boxenstopp kam Hewer wieder zum Einsatz.
Hoch motiviert einen Podest Platz einzufahren wurde Hewer zu Beginn seines Stints erneut getroffen und der Z4 trug weitere Blessuren davon. Doch Hewer behielt einen coolen Kopf und konnte seinen geplanten Stint trotz starker Schleifgeräusche im Heckbereich beenden.

Den Zieleinlauf fuhr dann wieder Dontje.
Er brachte den Kumho BMW auf Position 68 im Gesamtergebnis ins Ziel und was noch viel schöner und wertvoller für das Privatteam war: Platz 3 in der Klasse SP6.

        

Da war er endlich, der lang ersehnte Podest Platz, der mit Jubelschreien und klebrigen Umarmungen gefeiert wurde.
Das gesamte Team bedankte sich bei seinen Fahrern die bei diesem Lauf wirklich alles gegeben haben.
Aber auch die Fahrer blickten zufrieden auf die Leistung des Teams zurück.
„Alle haben Alles gegeben egal in welcher Situation. Vor und hinter den Kulissen, in der Vorbereitung auf das Rennen, während des Renneinsatzes und auch in der Nachbereitung. Das Team hat trotz der unerträglichen Hitze immer einen klaren Kopf behalten und Alles gegeben. Auch wenn die Hitze einige Teammitglieder während des Rennens in die Knie zwang und wir leider auf den einen oder anderen Mechaniker urlaubsbedingt verzichten mussten wir haben alle zu diesem Erfolg beigetragen“ lobten die Teamchefs Stefan Gerlach und Guido Kramer die Wikis.

Auch wenn es auf Grund der zu geringen Teilnehmerzahl in der SP6 keinen Pokal für die tolle Leistung der Fahrer und das Team gab, möchten wir diesen Bericht mit folgenden Worten beenden:

Pokale verstauben aber Erfolge hält man im Herzen fest.